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Apple erlässt 30-Prozent-Gebühr für externe Links

by Max Dec 16,2025
  • Apple könnte bald Provisionen für externe Zahlungsoptionen abschaffen müssen
  • Das Urteil verbietet Warnhinweise und Einschränkungen für Entwickler, die alternative Zahlungslinks nutzen
  • Diese Entscheidung markiert einen entscheidenden Moment im langjährigen Rechtsstreit zwischen Epic und Apple

Ein weiterer Tag, eine weitere Entwicklung im Rechtsdrama zwischen Epic und Apple, von dem wir alle dachten, es sei längst beigelegt. Die neueste Wendung könnte Apple dazu zwingen, seine umstrittene 30%-Gebühr für Zahlungen außerhalb seines App Store-Ökosystems abzuschaffen.

Wie betrifft das die Verbraucher? Im Wesentlichen hat Apple den ursprünglichen Gerichtsfall gegen Epic eindeutig verloren, der begann, als Fortnite-Entwickler Tim Sweeney direkte In-App-Käufe ermöglichte, die Apples System umgingen – und den Spielern erhebliche Rabatte boten.

Während Apple zuvor externe Zahlungsbeschränkungen in der EU aufgehoben hatte, zeigten US-Gerichte mehr Sympathie für die Position des Tech-Giganten.

ytDie neuen Regeln

Gemäß den aktualisierten Richtlinien muss Apple nun: auf Gebühren für externe Käufe verzichten, Entwicklern volle Kontrolle über Linkplatzierung und -gestaltung erlauben, geldsparende Werbeaktionen zulassen, selektive Durchsetzung vermeiden, einschüchternde Warnmeldungen entfernen und objektive Sprache verwenden, wenn Nutzer zu Drittanbieter-Websites weitergeleitet werden.

Obwohl Epic auf dem Weg einige Rückschläge erlitt, ist das Unternehmen effektiv als Sieger hervorgegangen. Apple beabsichtigt (wenig überraschend) Berufung einzulegen, aber die zuständigen Richter von einer Kursumkehr zu überzeugen, erscheint unwahrscheinlich.

Da Epics mobiler Storefront sich in Europa auf Android und iOS sowie in den USA auf Android ausbreitet, könnte die Dominanz des App Store auf iPhones allmählich abnehmen.

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